Manege ohne Leid
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#WarumNochImmerNicht
- eine Kampagne des Arche Tierwohl e.V.
Deutschland - warum noch immer nicht?
Bildquelle: We Animals - Jo-Anne McArthur - One Voice - Gigi Glendinning
Frankreich hat bereits 2021 beschlossen, Wildtiere aus Wanderzirkussen zu verbannen. Spätestens bis 2028 sollen dort Löwen, Tiger, Elefanten und andere Wildtiere nicht mehr in der Manege stehen. In Deutschland gibt es ein solches bundesweites Verbot noch immer nicht
Wildtiere gehören nicht in den Zirkus. Trotzdem werden sie in Deutschland noch immer für Unterhaltung genutzt.
Frankreich ist weiter: Dort wurde 2021 ein Gesetz verabschiedet, das die Nutzung von Wildtieren in Wanderzirkussen beendet. Die Haltung läuft schrittweise aus, spätestens bis 2028
Damit sich auch in Deutschland etwas bewegt, braucht es öffentlichen Druck. Je mehr Menschen Politiker anschreiben, kommentieren und das Thema sichtbar machen, desto eher wird es politisch ernst genommen.
Warum Wildtiere im Zirkus leiden
Wildtiere gehören nicht in den Zirkus.
Trotzdem werden sie in Deutschland noch immer für Unterhaltung genutzt.
Für die Tiere bedeutet das Zirkusleben:
• Transport von Stadt zu Stadt
• enge Käfigwagen und kleine Gehege
• Dressur für unnatürliche Tricks
• kaum Rückzugsmöglichkeiten
• Stress durch Lärm, Licht und Publikum
Viele Wildtiere entwickeln unter diesen Bedingungen Verhaltensstörungen, sogenannte Stereotypien.
Typische Beispiele sind:
• ständiges Hin- und Herlaufen im Käfig
• monotones Kopfwippen oder Schaukeln
• wiederholtes Drehen im Kreis
• Beißen an Gitterstäben oder Ketten
Diese Bewegungen entstehen oft durch Stress, Langeweile und mangelnde Bewegungsmöglichkeiten. Sie gelten als deutliches Zeichen dafür, dass Tiere ihre natürlichen Bedürfnisse nicht ausleben können.
Elefanten, Tiger oder Löwen sind Wildtiere. Sie haben komplexe Bedürfnisse, große Reviere und soziale Strukturen.
Ein Leben im Zirkus kann diesen Bedürfnissen nicht gerecht werden.
Viele Länder haben deshalb bereits gehandelt.
Frankreich hat 2021 beschlossen, Wildtiere aus Wanderzirkussen zu verbannen.
Spätestens bis 2028 soll dieses Kapitel dort beendet sein.
Damit sich auch in Deutschland etwas bewegt, braucht es öffentlichen Druck.
Je mehr Menschen Politiker anschreiben, kommentieren und das Thema sichtbar machen, desto eher wird darüber entschieden.
So kannst du mitmachen
1. Protestmail kopieren
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2. Deinen Abgeordenten finden
Über die Wahlkreissuche des Bundestags kannst du deinen Wahlkreis eingeben und die zuständigen Abgeordneten finden. Auf den Biografie-Seiten findest du E-Mail-Adressen und oft auch Social-Media-Profile.
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Wenn viele Menschen gleichzeitig fragen
„Deutschland – warum noch immer nicht?“, wird dieses Thema sichtbar – auch in der Politik.
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Gemeinsam können wir Druck aufbauen.
Manege ohne Leid.
#WarumNochImmerNicht
Eine Kampagne des Arche Tierwohl e.V.


